Wiener Initiative „Kindergartenaufstand“ bemängelt Missstände

Eine neue Initiative mit dem Namen „Kindergartenaufstand“ übt deutliche Kritik an den Zuständen in den Wiener Kindergärten (http://wien.orf.at/stories/384935/). Angesichts der höheren Nachfrage durch die im September startenden Gratiskindergärten fordert die hauptsächlich aus Kindergärtnerinnen bestehende Initiative, dass die Qualität des Angebotes darunter nicht weiter leiden sollte. Besonders werden dabei „zweifelhafte Crashkurse“ bemängelt, durch die schnell neue Betreuer für die Kinder ausgebildet werden sollen. Doch bereits die jetzigen Verhältnisse seien alles andere als optimal, sagt der „Kindergartenaufstand“. Derzeit müssten die Kindergärtnerinnen im Durchschnitt mit 25 Kindern arbeiten, optimal seien dagegen acht. SPÖ-Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch lehnte in einer Reaktion „Crashkurse“ für neues Betreuungspersonal zwar ab, räumte aber ein, dass derzeit mehr „Kurse“ angeboten würden, um entsprechendes Personal zu finden.