Deutscher Hausfrauenbund stärkt mit neuem Namen berufliches Profil

Fröhliche Hausfrau  Der Deutsche Hausfrauenbund gibt sich nach 90 Jahren einen neuen Namen und nennt sich in Zukunft „DHB – Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden e.V.“. Der DHB will damit einerseits der in den letzten Jahren erhöhten Anzahl von männlichen Mitgliedern Rechnung tragen, andererseits aber auch die ernsthaften beruflichen Herausforderungen hervorstreichen, die mit der Haushaltsführung einhergehen.


„Ziel ist die gesellschaftliche und soziale Aufwertung der unbezahlten Haus- und Familienarbeit als unverzichtbare, qualifizierte Berufsarbeit“, betont die stellvertretende Verbandspräsidentin des DHB, Elke Wieczorek.

Ein weiterer Grund für die Namensänderung sei das mittlerweile allgemein schlechte Image des Wortes „Hausfrau“, das zunehmend lächerlich gemacht und bespöttelt werde. Dabei sei ihre Tätigkeit durchaus anspruchsvoll. Der Verband trägt dem Rechnung, indem er Fortbildung in Bereichen wie Hauswirtschaft, Ernährungslehre oder Energiesparen anbietet. Angelika Grözinger, Präsidentin des DHB, sieht im Engagement der „Haushaltsführenden“ einen ganz konkreten, nicht zu unterschätzenden Nutzen für die gesamte Gesellschaft: „Hauswirtschaftliche Allgemeinbildung ist die Basis für eine gesunde Volkswirtschaft.“